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Unsere Leistungen

Wir von LogoBilingua sind mit unserem breiten Therapiespektrum von A-Z für Sie da. Wir therapieren jegliche Art von logopädischen Störungen. Sowohl privat- als auch gesetzlichversicherte Patienten können einen Termin bei uns vereinbaren.

Rufen Sie uns gerne zwecks Terminvereinbarung an, nachdem Sie von Ihrem Hausarzt, HNO-Arzt, Kieferorthopäde, Zahnarzt, Psychotherapeut, Kinderarzt oder Neurologe ein Rezept zur logopädischen Therapie erhalten haben. Zur telefonischen Beratung stehen wir Ihnen selbstverständlich auch ohne ein Rezept zur Verfügung.

Scheuen Sie sich nicht anzurufen. Auch wenn wir nicht sofort antworten können, wir rufen zurück. Hinterlassen Sie uns gerne eine Nachricht.

Alle Leistungen

Mit + Aufklappen für mehr Informationen zu den einzelnen Störungsbildern und Therapien

Störungsbild:

Die Aphasie entsteht aufgrund einer Störung oder Erkrankung in eines der Bereiche im  Gehirn welches für die Sprache zuständig ist. Erwachsene sind häufiger betroffen als Kinder. Ein Tumor oder ein Schlaganfall etc. kann zu einer Sprach-, Sprech-, Wortfindungs-, oder Schriftsprachstörung führen.

Logopädische Diagnose:

Standardisierte sowie nicht standardisierte Tests werden angewandt.

Therapie:

Im Bereich des Sprechens, der Sprachproduktion, des Sprachverständnisses, der Schriftsprache, der Wortfindung, Wortbenennung oder des Wortverständnisses. Auch werden Übungen zur Konzentration sowie zum Training des Gedächtnisses in die Therapie integriert. Wichtig ist es so viele kommunikationskanäle we möglich anzuregen damit der erkrankte Bereich sich erhält, regeneriert bzw. sich verbessert.

(Phonetisch-phonologische Störung)

Störungsbild:

Als Aussprachestörung bezeichnet man den Prozess einen Laut des Sprachinventars nicht korrekt bilden zu können. Phonologische und phonetische Störungen sind Unterbereiche der Aussprachestörung. Auch Artikulationsstörungen gehören zur Aussprachestörung. Die bekannteste Störung ist zum Beispiel das „Lispeln“

Logopädische Diagnose:

PLAKKS (Fox), PDSS (Siegmüller/Kauschke), Spontansprachanalyse

Therapie

Wir therapieren primär nach dem Konzept P.O.P.T. von Prof. Fox. Hierbei liegt der erste Schwerpunkt auf dem differenzieren des Gehörten. Dann in der Produktion des Gehörten. Zuletzt muss der Klient den Ziellaut identifizieren, differenzieren als auch produzieren, sowohl auf Wort- und auch auf Satzebene. Nur durch die Veränderung des phonetisch-phonologischen Inventars kann sich die Aussprache in der Spontan-Sprache verbessern.

Störungsbild:

Eine Dysarthrie ist eine Sprechstörung. Hierbei ist die Lautbildung bzw die Koordination der Mund- und zungenmuksulatur betroffen. Zuständig sind Veränderungen des Gehirns hierfür. Es können Gehirnverletzungen, Entzündungen oder auch degenerative Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose dafür zustaendig sein. Auch Stimm- und Ausdrucksstörungen können mit der Dysarthrie einhergehen.

Logopädische Diagnose:

Freie Beobachtung der Mund- und Zungenmuskulatur und Koordination. Beurteilung der Stimme sowie Mimik und Gestik zur allgemeinen Beurteilung des Sprechens in gezielten Übungssituationen sowie im freien Gespräch

Therapie:

In Anlehnung an LSVT®, F.O.T.T.®, und PNF. Alle Methoden haben als Ziel eine bessere Kommunikation anzustreben. Hierbei werden die Bereiche Atmung, Artikulation, Stimme, Mundmotorik, Zungenmotorik, Gestik, Mimik etc. zur Verbesserung der allgemeinen Kommunikation stimuliert. Gerne verwenden wir auch das NOVAFON® zur Aktivierung der Gesichts- und Artikulationsorgane.

Störungsbild:

Hierbei wird unterschieden zwischen einer funktionellen Stimmstörung und einer organischen Stimmstörung. Bei der funktionellen Stimmstörung handelt es sich um die fehlerhafte Benutzung des Stimmorgans, z.B. zu hohes oder zu tiefes Sprechen, Schreien etc. Die organische Dysphonie tritt infolge einer Störung des Stimmapparats auf. Wie zum Beispiel ein Stimmlippenknötchen oder ein Kehlkopf-Tumor. Auch nach einer Entfernung des Kehlkopfes oder der Schilddrüse verlieren Klienten oft ihre Stimme und müssen in logopädische Therapie.

Logopädische Diagnose:

Subjektive Beurteilung der Stimme im freien Gespräch sowie in gezielten Stimm- und Atemübungen.

Therapie:

Wir verwenden die funktionelle Stimmtherapie und befinden uns somit direkt auf der Stimmebene mit Hilfe unseres Keyboards und lassen den Klienten tönen. Oft benutzen wir das Novafon zur Kehlkopfsenkung und Entspannung sowie Übungen zur progressiven Muskelrelaxation. Der Patient entspannt sich und kann somit seine Stimme voll entfalten. Denn die Devise lautet: Stimmung ist Stimme.

Störungsbild:

Eine Fazialisparese ist eine Gesichtslähmung die sich nach einer Krankheit im Gehirn bilden kann. Hierbei verliert der Klient oft die Fähigkeit eines seiner Gesichtshälften bewegen zu können. Das Sprechen, Kauen sowie Schlucken können dem Klienten nach einer Fazialisparese Schwierigkeiten bereiten.

Logopädische Diagnose:

Freie Bobachtung der Gesichts-, Mund-, Zungen sowie Schluckmuskulatur.

Therapie:

siehe Dysarthrie

Störungsbild:

Bei einer Sprechapraxie ist die Planung der Bewegungen zur Bildung des Sprechens betroffen. Der Klient findet z.B. den Ort des Lautes nicht und kann seine Artikulatoren nicht in die erforderliche Position bringen.

Logopädische Diagnose:

Differentialdiagnose zur Dysarthrie

Therapie:

Es wird auf Laut-, Silben- und Wortebene therapiert. Hierbei sollte der Klient möglichst schnell Laute und Silben zu Wörtern zusammenführen um die Geschwindigkeit seines Sprechens erhöhen zu können.

Störungsbild:

Das Stottern ist eine Störung des Redeflusses. Hierbei kann es sein, dass man im Wort, in der Silbe oder im Laut eine Wiederholung, Dehnung oder einen Block hat.

Logopädische Diagnose:

Spontansprachanalyse

Therapie:

Wir besprechen mit dem Klienten oder den Eltern für welche Methode sie sich entscheiden möchten und erarbeiten diese dann. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten einmal der Non- Avoidance Ansatz und das Fluency Shaping. Das erste Konzept dient der identifikation, Desensibilisierung, Modifikation und Stabiliserung des Stotterns. Dies soll dazu dienen das der Klient sein Stottermuster kennenlernt und damit besser umgehen kann. Die zweite Methode ist das Erlernen einer neuen Sprechweise. Nachdem das sprechtempo reduziert wird und die Vokale gedehnt werden, erlernt der Patient auf diese Art und Weise schneller zu sprechen, ohne zu stottern.

Störungsbild:

Beim Poltern ist die Sprach- oder Sprechverarbeitung betroffen. Der Klient spricht sehr unrhytmisch, schnell und seine Sprache ist nicht organisiert. Er überschlägt sich oft und ist nicht gut verständlich.

Logopädische Diagnose:

Spontansprachanlyse und eine Differentialdiagnose zum Stottern

Therapie:

siehe Stottern

Störungsbild:

Von einer Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung ist die Rede wenn das Gehörte nicht richtig verarbeitet werden kann. Hieraus entsteht oft eine Sprech- bzw. Sprachstörung.

Logopädische Diagnose:

Diese Diagnose wird vom HNO Arzt festgestellt.

Therapie:

Auditive Wahrnehmungsübungen sowie Übungen zur Merkfähigkeit. Oft findet hier die Therapie auf Silbenebene statt. Die auditive Merkfähigkeit wird Schwerpunktmäßig trainiert. Auch die Schriftsprache wird hinzugezogen. Außerdem wird die Hörmerkspanne verlängert, damit sich der Klient Dinge besser merken und abspeichern kann.

Störungsbild:

Wenn das Kind mit 24 Monaten wenger als 50 verschiedene Wortarten oder mit 30 Monaten weniger als 100 verschiedene Wörter spricht, wird es als Late Talker, also „Spät-Sprecher“ bezeichnet. Diese Kinder können natürlich auch „Spätzünder“ sein und dann doch noch aufblühen und sind dann „Late Bloomer“.

Logopädische Diagnose:

Beurteilung und Dokumentation der Eltern

Therapie:

Beim Late Talker ist Elternarbeit sehr wichtig. Die richtige Anleitung der Eltern die Methoden Inputspezifizierung und Corrective Feedback in den Alltag zu integrieren ist das höchste Ziel. Bei der Inputspezifizierung bietet man dem Kind ein bestimmtes Wortfeld an und versucht durch verschiedene Kommuniktionskanäle dem Kind Wörter beizubringen. Durch das Wiederholen setzt man sich die Verankerung des Wortes im Gehirn als Ziel um so die Wörterzahl zu erhöhen. Somit kann das Kind das nächste Stadium der Sprachentwicklung erreichen. Das Corrective Feedback hilft hierbei dem Kind korrigierend sein produziertes Wiederzugeben ohne ein stlungsbewusstsein aufzubauen.

Störungsbild:

Eine Dysphagie bezeichnet eine Schluckstörung.

Logopädische Diagnose:

Testung beim Schlucken von Festem, Breiigem und Wässrigem.

Therapie:

Wir verwenden zunächst das Novafon um den Kehldeckel zu stimulieren. Anschliessend stimulieren wir im Mundinnen und -aussenbereich. Je nach körperlich und geistiger Lage des Klienten werden Angehörige angeleitet.

Störungsbild:

Autismus wird als eine tiefergreifende Entwicklungsstörung definiert. Hierbei können verschieden Ebenen betroffen sein und nicht nur die Sprache oder das Sprechen.

Logopädische Diagnose:

Es muss festgestellt werden welche logopädischen Bereiche betroffen sind. Denn sowohl Aussprache als auch die Grammatik oder die Wortfindung etc. können betroffen sein. Hierbei werden mehrere standardisierte und nichtstandardisierte Tests herbeigezogen.

Therapie:

Je nach logopädischer Diagnose werden weitere Therapieschritte eingeleitet. Während der Therapie wird in Anlehnung an die ABA-Methode gearbeitet.

Störungsbild:

Es kann sich in selektivem Mutismus oder in totalem Mutismus äussern. Bei dem ersteren sucht das Kind sich die Personen aus mit denen es spricht und bei dem zweiten spricht es mit niemandem, obwohl es sprechen kann.

Logopädische Diagnose:

Abgesehen von der Diagnose spielt hier die Anamnese eine große Rolle. Die Eltern geben Informationen darüber mit wem und ob das Kind spricht und ob es einen  Auslöser für das Schweigen geben könnte etc.

Therapie:

Das primäre Ziel ist es herauszufinden warum das Kind schweigt. Oft kann es an einem hohen Störungsbewusstsein liegen, wenn das Kind falsch gesprochen hat und ständig korrigiert oder gar ausgelacht wurde. Es können jedoch auch psychische oder soziale Hintergründe eine Rolle spielen, welche das Kind zum Schweigen gebracht haben. Nachdem dies erkundet wurde kann man mit dem Kind verschiedene Kommunikationsübungen durchführen.

Störungsbild:

Ungleichgewicht der Muskulatur im Gesicht. Primär aber im Bereich der Lippen und Zungenmuskeln. Oft folgt dem eine Aussprachestörung.

Logopädische Diagnose:

Testung der Zungen- und Mundmuskulatur anhand eines Übungsbogens.

Therapie:

Zur Sensibilisierung und Wahrnehmung benutzen wir das NOVAFON® und stärken bzw. bringen die Muskeln anhand der Myofunktionellen Therapie nach Kittel ins Gleichgewicht.

Störungsbild:

Die spezifische Sprachentwicklungsstörung bezeichnet eine isolierte primäre Sprachstörung ohne andere Auffälligkeiten. Damit man von einer Sprachentwicklungsstörung spricht muss diese sekundär sein. Es muss also eine neurologische Störung, ein Syndrom oder eine Behinderung vorangehen.

Eine Sprachentwicklungsstörung kann sich sowohl auf Wortebene als auch auf Satzebene in der Produktion und im Verständnis niederschlagen.

Logopädische Diagnose:

Hierbei verwenden wir die PDSS von Siegmüller und Kauschke.

Therapie:

Die patholinguistische Therapie nach Siegmüller/Kauschke und die frühe Sprachentwicklungstherapie nach Zollinger werden angewandt um die Störung auf der betroffenen Ebene zu beheben.

Störungsbild:

Sprach-, Sprech-, Schluck- oder Stimmstörungen die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Problematik basiert.

Logopädische Diagnose:

Ärztliche Diagnose, teilweise standardisierte und nich-standardisierte Testungen.

Therapie:

Je nach logopädischer Diagnose werden weitere Therapieschritte eingeleitet. Hierbei werden Angehörige sowie andere Kollegen im interdisziplinären Bereich herbeigezogen. Eine Zusammenarbeit mit der Ergo-, Physio- oder Psychotherapie etc. ist unumgänglich. Auch der stetige Kontakt zum Erzieher, Pfleger oder Lehrer muss gepflegt werden damit alle Fortschritte im Auge behalten werden können. Ziel ist es sprachliche Fähigkeiten zu vermitteln, die die Aktivität und Partizipation des Klienten im alltäglichen Leben erleichtern.

Störungsbild:

Eine Lese-Rechtschreibstörung ist für die Logopädin nur relevant, wenn sie einer vorherigen Sprachentwicklungsstörung etc. folgt.

Logopädische Diagnose:

Es muss sichergestellt sein, dass die LRS aufgrund einer vorherigen Sprachstörung entstanden ist oder das diese dadurch begünstigt wurde.

Therapie:

Übungen zur Syntax, Morphologie sowie Übungen auf Graphemebene. Lesesinn-Verständnis als auch Hörmerkspanne und Hörsinnverständnis werden trainiert.